
Alter und Beruf: Programmierer, kurz vor der Rente
Warum Lokaldemokratie?
Parteien, die sich nur um bestimmte Gruppen oder vor allem um die Wohlhabenden kümmern, kann ich nicht leiden. Mir gefällt die Formulierung der Lokaldemokratie, die wir schon 2020 gefunden haben: „Wir wollen in Bielefeld dafür arbeiten, dass es ALLEN Menschen besser geht.“
Außerdem fühle ich mich als großer Arminia-Fan natürlich auch mit Bielefeld als Stadt sehr verbunden – deshalb: Konsequent lokal!
Meine Themen:
Bei Politik-Tests lande ich im linksliberalen Spektrum. Mir geht es um Ehrlichkeit in der Politik, und darum, die Rechtsradikalen zu entlarven, wenn sie lügen oder falsche Versprechungen machen.
In der Verkehrspolitik träume ich von einer autofreien Innenstadt. Die vergangenen Jahre hat sich so vieles auf die Bedürfnisse von Autofahrerinnen und Autofahrern ausgerichtet, dass wir das jetzt mühsam zurückdrehen müssen, schon aus Klimaschutzgründen. Das ist natürlich unbequem, aber nicht zu verhindern, weil zu lange in die falsche Richtung gesteuert wurde.
Bei der Förderung des Radverkehrs würde ich allerdings nicht auf „Bikelanes“ als Leuchtturmprojekte setzen, sondern eher an konkreten Problembereichen anfangen. Alle Wohnstraßen sollten darauf geprüft werden, ob sie nicht als Fahrradstraßen oder Spielstraßen ausgewiesen werden können. Lebensqualität vor Wirtschaftsinteressen.
In der Sozialpolitik brauchen wir Wohnraum für alle, und damit meine ich eigene Räume mit eigenen Schlüsseln, keine Gruppenunterkünfte. Jeder Mensch hat einen Anspruch auf ein menschenwürdiges Leben.
Wirtschafts- und Umwelt-/Klimapolitik kann ich nur zusammen denken. Auf Dauer können wir uns keine Wirtschaftspolitik mehr leisten, die den Klimawandel nicht in ihre Überlegungen einbezieht. Nachhaltige Projekte, Energie- und Verkehrswende gehören gefördert, um Unternehmen dazu zu bringen, sich mehr zu engagieren. Das kostet erstmal Geld und Anstrengung, klar, verhindert aber die enormen Folgekosten, wenn wir nichts tun.