Alter und Beruf: 39 Jahre, BA Management im Gesundheits- und Sozialwesen, Heilerziehungspfleger.
Warum Lokaldemokratie?
Ich bin in Bielefeld geboren, aufgewachsen, habe hier gelernt und studiert. Diese Stadt ist für mich mehr als ein Wohnort – sie ist Heimat. Für mich eine perfekte Mischung aus urbanem Treiben und grüner Erholung. Besonders schätze ich das starke Miteinander, das durch die vielen engagierten Initiativen und sozialen Akteure getragen wird – ein Netzwerk, das unsere Stadt prägt, einzigartig in seiner Ausprägung ist und verdient, geschützt zu werden.
Doch in letzter Zeit spüre ich Veränderungen im öffentlichen Raum, die nicht zu dem Gefühl passen, das ich mit meiner Stadt verbinde. Heimat bedeutet für mich Zusammenhalt, Vielfalt, Sicherheit – und ein Ort, an dem niemand übersehen wird.
Ich bin froh bei den Lokaldemokrat*innen einen Ort gefunden zu haben, an dem Menschen unterschiedlicher Lebenswelten mit ähnlichen Werten zusammenkommen – nicht, um Probleme zu beklagen, sondern um sie gemeinsam zu lösen.
Meine Themen:
Ich setze mich für echte Beteiligung und gelebte Inklusion ein. Für eine Politik, die zuhört – und dann handelt. Ich wünsche mir ein Bielefeld, das niemanden zurücklässt oder ausgrenzt. Eine Stadt, die ihren Bürger*innen nicht nur zuhört, sondern auch aktiv für sie einsteht.
Für die Bezirksvertretung Brackwede kandidiere ich, weil es nach 20 Monaten Dauerbaustelle viel zu tun gibt, das ich mitgestalten will. Einzelhandel und Gastronomie haben gelitten, die Verkehrsflüsse müssen sich nach der Zeit voller Sperrungen und Umwege wieder einspielen.
Ich sehe darin besondere Chancen. Wir müssen jetzt mit Augenmaß, Kreativität und einer klugen Ordnungspolitik Brackwede wieder zum Leben erwecken. Sicherheit und Sauberkeit sind ein großes Thema. Dafür braucht der Stadtteil gute Beleuchtung, gepflegte öffentliche Räume, respektvollen Umgang und sichtbare soziale Präsenz von Ansprechpersonen.
Ich freue mich auch auf neues, buntes Leben an der Hauptstraße. Die vielen Leerstände bieten Raum für pfiffige Pop-Up-Stores, in denen zum Beispiel nachhaltige, lokale Produkte angeboten und ausprobiert werden können.
Als Lokaldemokrat freue ich mich aber besonders auf die Impulse der Bürgerinnen und Bürger direkt vor Ort. Ich hoffe auf einen regen Zulauf zu Sprechstunden und offenen Gesprächsangeboten