
Alter und Beruf: 32, Elektronikerin für Energie- und Gebäudetechnik
Warum Lokaldemokratie?
Ich lebe schon mein ganzes Leben in Bielefeld. Ich habe einiges an Veränderungen wahrgenommen in dieser Zeit, und das motiviert mich, mich zu beteiligen. Ich liebe Bielefeld und lebe sehr gerne hier mit all denen, die hier leben. Das gibt mir die Energie und auch die Motivation, mich einzubringen. Mir hat diese Stadt geholfen, die zu werden, die heute bin. Deshalb will ich dazu beitragen, dass auch andere sich hier wohlfühlen und entwickeln können.
Ich habe in der Lokaldemokratie in Bielefeld die Positionen gefunden, die mir das Gefühl geben, dass es mehr Menschen gibt wie mich, die sich lokal beteiligen wollen. Lokal wird viel geleistet, und Veränderungen können mitgestaltet werden.
Meine Themen:
Durch meine berufliche Laufbahn war ich in vielen verschiedenen Einrichtungen. Insbesondere in Pflegeeinrichtungen habe ich selbst wahrgenommen, was sich an den dortigen Arbeitsrealitäten ändern muss. Das hat mein Interesse für soziale Themen gestärkt. Indem ich mich in lokalen Gruppen ausgetauscht habe, ist Sozialpolitik für mich zum Herzensthema geworden.
Insbesondere finde ich es wichtig, dass es auch für Menschen mit geringeren Einkommen oder Marginalisierungen lokale Möglichkeiten geben muss, sich als Teil der Gesellschaft zu verstehen und sich über verschiedene Lebensrealitäten austauschen zu können.
Umweltschutz bedeutet für mich, dass wir uns aktiv dafür einsetzen und in die Zukunft denken. Familien brauchen eine Zukunft und sind stark im Wandel. Dabei müssen sich die sozialen Systeme, in denen wir leben, mit verändern, um auch für die Zukunft für alle verfügbar zu bleiben.
Was ich außerdem in meinem Beruf erfahren habe: Es fehlt Wohnraum in Bielefeld, um menschenwürdig eigene Lebensvorstellungen verwirklichen zu können.
Und dann bin ich noch Teil der LSBTIQ*-Community. Deren Angebote in Bielefeld haben mir geholfen, aber sie reichen nicht aus. Mir ist es von Herzen wichtig, dass es Möglichkeiten braucht für Eltern, angemessene Anlaufstellen zu haben, um sich zu informieren und Hilfen zu bekommen. Dazu gehört, dass unter anderem Lehrkräfte und pädagogisch arbeitende Personen fortgebildet werden müssen und Ansprechpersonen finden.