
Alter und Beruf: Rentnerin, vormals Erzieherin, beruflich tätig in evangelischen und städtischen Kindertagesstätten. Mein Arbeitsschwerpunkt waren Kinder im Alter von 6-10 Jahren.
Warum Lokaldemokratie?
Ich bin zur Lokaldemokratie gekommen, weil die Gruppe für eine klare Haltung für Demokratie, Menschenrechte und gegen Rechtsextremismus steht. Mich erschreckt es oft, wie wenig Menschen, die in Verantwortung sind, aus der deutschen Geschichte gelernt haben. Wir sehen die Anfänge des Faschismus im Kleinen bereits überall, deshalb ist es mir wichtig, mich dem entgegenzustellen.
Die LiB steht für eine pragmatische, konstruktive und zukunftsorientierte Lokalpolitik, deshalb bringe ich mich hier gerne ein.
Veränderungsprozesse beginnen im Kleinen, vor der eigenen Haustür!
Meine Themen:
Ich bin aktiv in den Bereichen Tierschutz, Medienpädagogik, Digitalisierung und Kinder als Verkehrsteilnehmer. In meiner beruflich aktiven Zeit war ich aktives Gewerkschaftsmitglied, u.a. in der Mitarbeitervertretung, und habe mich für Gesundheit am Arbeitsplatz, bessere Arbeitsbedingungen, Qualitätsmanagement und Bildungsstandards eingesetzt.
Ob gewerkschaftlich, als Pädagogin oder in meinem privaten Engagement: Bei allen Themen geht es mir darum, Menschen zu ermöglichen, dass sie selbst für sich aktiv werden können. Dazu gehört ein respektvolles, empathisches Zusammenleben in Bielefeld, bei dem niemand übersehen oder an den Rand gedrängt wird, und in dem wir schonend mit unseren Ressourcen umgehen. Das betrifft nicht nur Umweltressourcen, sondern auch menschliche. Niemand sollte über seine Kräfte hinaus arbeiten müssen oder in Lebenssituationen geraten, die ihn oder sie dauerhaft überfordern. Dafür setze ich mich auf vielen verschiedenen Ebenen ein.
Internationale Verständigung ist mir ein Herzensanliegen! Ich verbringe viel Zeit in Ägypten und habe diese Kultur schätzen gelernt. Vor einigen Jahren – lange vor dem aktuellen Ukraine-Krieg – habe ich Schüleraustausche mit Kindern aus Polen und der Ukraine in der eigenen Familie begleitet. Persönliche Erfahrungen dieser Art müssen gefördert und unterstützt werden, denn sie können für ein ganzes Leben prägen und sind ein gutes Schutzschild gegen Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung.
Wir alle bewohnen den gleichen Planeten und sollten auf Gemeinsamkeiten schauen, statt uns gegeneinander aufhetzen zu lassen.