
Alter und Beruf: 70 Jahre, Diplom-Soziologe, Rentner
Warum Lokaldemokratie?
Mein politisches Motto: Politik gestalten durch konkrete, praktische Arbeit vor Ort und durch frühzeitige Bürger*innenbeteiligung transparent und erlebar machen.
Lokaldemokrat*innen sind eine frische, gemeinwohlorientierte Bewegung in Bielefeld, die unbelastet von landes- oder bundespolitischen Parteifixierungen sozial, ökologisch, liberal, multikulturell, feministisch, progressiv und dabei konsequent kommunal auf Bielefeld ausgerichtet ist. Genau diese menschenfreundliche, klare konstruktive, lösungsorientierte Haltung macht für mich die Lokaldemokratie Bielefeld e.V. zu einer guten Idee.
Meine Themen:
Wirtschaft & Energie
Die Klimaschutzziele von Bund und Land geben es vor: Bis 2045 muss Nordrhein-Westfalen treibhausgasneutral wirtschaften. Um dies zu erreichen gilt es, die Energieversorgung in den Sektoren Strom, Wärme, Mobilität und der Industrie Schritt für Schritt auf erneuerbare Energien umzustellen. Der Ausbau von Photovoltaik- und Windkraftanlagen sowie der Wasserstoffinfrastruktur ist auch in Bielefeld in vollem Gange. Derzeit fehlt der gezielte Ausbau von Speichern zur Stabilisierung des Stromnetzes, insbesondere Co-Location-Speichern, die sich noch vor dem Einspeisepunkt von Erzeugungsanlagen befinden und es damit ermöglichen, dass die Einspeisung ins öffentliche Netz um mehrere Stunden verschoben wird. Darüber hinaus setze ich mich dafür ein, daß in Bielefeld die Speicherung überschüssiger Solar- und Windenergie als Wärme in Sandbatterien angegangen wird, wie das in Finnland schon längst der Fall ist. Sandbatterien können Wärmeenergie monatelang bei 500–600 °C speichern und so nachhaltige Wärme für Wohnhäuser und öffentliche Gebäude bereitstellen.
Die ökologische Transformation bietet viele Chancen zur Sicherung von Arbeitsplätzen in Handwerk, Industrie und Dienstleistung und der Neuansiedlung grüner Unternehmen sowie von Startups. Es ist dringend erforderlich, die Klimaschutzziele der Stadt Bielefeld in der Wirtschaftsförderung der Stadt Bielefeld zu konkretisieren, umzusetzen und regelmäßig zu evaluieren.
Im Übrigen engagiere ich mich persönlich für Nachhaltigkeit bei der Energieversorgung: Wir haben für unsere Doppelhaushälfte eine Solaranlage mit Speicher sowie eine Wärmepumpe in Betrieb.
Stadtentwicklung und Verkehrsplanung
Bielefeld ist eine wunderschöne Großstadt mit vielen Freizeitmöglichkeiten. Noch lebens- und liebenswerter wird Bielefeld durch einen gezielten Ausbau der Rad-, Fuß- und Wanderwege in Bielefeld und deren gezielte Vernetzung mit der regionalen und überregionalen Infrastruktur. Es ist z.B nicht hinnehmbar, dass der Radweg von Asemissen nach Ubbedissen ausgerechnet an der Stadtgrenze Bielefeld/Ubbedissen an einer gefährlichen Engstelle endet. Andere Beispiele gibt es zur Genüge. Ich werde mich engagieren dies zu ändern.
Umwelt
Der Klimawandel zerstört auch in Bielefeld unsere Lebensgrundlagen. Alarmierend viele Menschen sind im Sommer extremen Hitzebelastungen ausgesetzt – Stress, Schwindel, Erschöpfung, Herz-Kreislauferkrankungen und eine schlechtere Immunabwehr können die Folge sein. Gerade für ältere oder gesundheitlich angeschlagene Menschen sowie Kinder ist das besonders gefährlich.
Asphaltierte Straßen und Plätze, die bei Hitze ohne Verschattung durch Bäume zu glühenden Oberflächen werden, machen Bielefeld im Sommer zu gefährlichen Betonwüsten. Ich setze mich dafür ein, dass Bielefeld zur Vorreiterin im Bereich Klimaresilienz wird und auch in Zukunft bewohnbar und lebenswert bleibt. Deshalb habe ich beim Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld einen Antrag für besseren Schutz vor Hitze, mehr Natur und weniger Beton gestellt. Nötig sind mehr Bäume, mehr Grünflächen und eine blau-grüne Infrastruktur, die Wasser speichert, verdunstet und kühlt.
Was ich sonst noch so mache:
Wandern, Fotografieren, Cardiotraining, Lesen, Radfahren, Musik hören