
Wahlprogramm 2025 in Leichter Sprache als PDF-Datei
(Stand 28.7.2025)

WAHLPROGRAMM IN LEICHTER SPRACHE
Wir sind Lokaldemokratie in Bielefeld. Kurz: LiB
Solidarisches Bielefeld – Teilhabe für alle
Alle Menschen sollen mitmachen können
In Bielefeld leben viele verschiedene Menschen.
Das ist gut.
Wir wollen, dass alle mitmachen können:
Egal ob sie viel oder wenig Geld haben.
Egal, wo sie herkommen.
Egal, ob sie alt oder jung sind.
Egal, ob sie eine Behinderung haben.
Demokratie soll verständlich sein
Demokratie heißt: Alle dürfen mitentscheiden.
Das geht aber nur, wenn man alles gut versteht.
Das wollen wir tun:
- Wir wollen Infos in verschiedenen Sprachen.
- Wir wollen Videos von den Rats-Sitzungen.
- Wir gründen einen Bürger-Rat.
Ein Bürger-Rat ist ein Ort, wo alle sich treffen und mitreden können. Manche Menschen sollen ausgelost werden, damit alle Gruppen mitreden können.
Gute Nachbarschaft
Das wollen wir tun:
- Wir wollen, dass Nachbarn sich helfen.
Dafür braucht man Orte zum Treffen.
Leerstehende Häuser können dafür genutzt werden. - Wir helfen mit Geld und digitaler Hilfe.
Alle sollen mitmachen können. Auch arme Menschen, Menschen mit Behinderung oder Menschen mit Migrations-Geschichte.
Gut alt werden in Bielefeld
Ältere Menschen sollen gut leben können.
Das wollen wir tun:
- Wir wollen, dass niemand einsam ist.
- Wir wollen, dass es Besuche zu Hause gibt.
- Wir wollen, dass es Toiletten in der Stadt gibt.
- Wir wollen, dass es neue Orte zum Treffen gibt.
Armut bekämpfen
Das wollen wir tun:
- Wir wollen Hilfe für arme Menschen.
- Alle bekommen genug Infos zu Sozial-Hilfe.
- Wir bringen Hilfe direkt zu den Menschen.
- Wir wollen ein Projekt. Ein Projekt ist eine Aufgabe. Man macht etwas Neues. 1000 Menschen bekommen 1000 Euro.
- Wohnen ist ein Grund-Recht. Alle Menschen sollen eine Wohnung haben. Niemand soll auf der Straße leben.
Günstige Angebote für alle
Das wollen wir tun:
- Jeder arme Mensch bekommt ein Sozial-Fahrschein für 29 Euro. Mit einem Sozial-Fahrschein kann man Bus und Bahn fahren.
- Wir wollen günstige Kulturangebote. Günstige Kulturangebote sind Sachen, die man machen kann.
Zum Beispiel:- Ein Konzert besuchen.
- Ein Theaterstück anschauen.
- Eine Ausstellung besuchen.
Günstige Kulturangebote kosten wenig Geld.
- Wir helfen den Lebensmittel-Ausgabe-Stellen.
- Lebensmittel-Ausgabe-Stellen sind Orte.
- Dort bekommen Menschen Essen.
- Zum Beispiel Brot oder Obst.
- Manche Menschen bekommen das Essen kostenlos.
- Oder sie bezahlen wenig Geld.
Ehrenamt stärken
Viele Menschen helfen freiwillig. Sie arbeiten ohne Geld.
Das soll einfacher werden.
Das wollen wir tun:
- Sie bekommen gute Beratung.
- Sie bekommen Orte zum Treffen.
- Sie bekommen Hilfe bei Problemen.
- Auch neue Ideen wie Hilfe auf dem Friedhof finden wir gut.
Integration heißt Mitmachen
Integration bedeutet:
Menschen kommen zusammen.
Und leben zusammen.
Zum Beispiel:
Menschen aus verschiedenen Ländern leben zusammen.
Integration ist:
Wenn alle Menschen gut zusammen leben.
Und sich verstehen.
Das wollen wir tun:
- Wir wollen, dass alle Deutsch lernen können. Sprache ist wichtig.
Dafür brauchen wir gute Sprach-Schulen. - Wir wollen keine Bezahl-Karten für Geflüchtete.
Alle sollen ihr Geld selbst einteilen dürfen.
Mitmachen geht nur mit den gleichen Rechten für alle.
Demokratie braucht Pflege
Demokratie ist wie ein Garten. Man muss sich kümmern.
Das wollen wir tun:
- Wir geben Geld für Demokratie-Projekte.
- Wir geben Geld für Bildung und Erinnerung.
- Es soll mehr Vielfalt im Rathaus geben.
Demokratie ist nicht nur ein Wort.
Wir machen sie gemeinsam.
Gesundes Bielefeld und Sport – Für ein gutes Leben
Gesundheit ist wichtig.
Gesund sein heißt:
- Ich fühle mich gut.
- Ich kann mitmachen.
- Ich kann gut leben.
Die Stadt kann viel tun, damit Menschen gesund bleiben.
Zum Beispiel mit Sport, guten Wegen, sauberer Luft und Beratung.
Gesundheit für alle Menschen
Nicht alle Menschen haben die gleichen Chancen auf Gesundheit.
Manche Menschen sind öfter krank.
Zum Beispiel, weil sie wenig Geld haben oder in schlechten Wohnungen leben.
Wir wollen das ändern.
Die Stadt soll besonders diesen Menschen helfen.
Pflege muss besser werden
Viele Menschen pflegen andere Menschen zu Hause oder im Beruf.
Das ist schwere Arbeit.
Das wollen wir tun:
- Es gibt Pflege-Park-Plätze. Das sind Park-Plätze für Menschen, die andere pflegen.
- Wir bauen gute Wege für Rollstühle.
- Wir geben Hilfe für Menschen, die pflegen.
- Wir werden bei der Stadt-Planung auch an Pflege denken.
Pflege ist wichtig für uns alle.
Sport ist gut für Körper und Seele
Wir wollen, dass alle Menschen Sport machen können.
Junge und alte Menschen. Arme und reiche Menschen. Menschen mit einer Behinderung und Menschen ohne eine Behinderung.
Das wollen wir tun:
- Wir wollen Sportplätze, die für alle offen sind.
- Wir wollen Hallen und Schwimmbäder.
- Wir wollen Spielplätze und Parks.
- Wir wollen eine einfache Anmeldung für Sport-Vereine.
Wir wollen, dass die Stadt den Sport unterstützt.
Klima-Schutz und Bewegung gehören zusammen
Zu Fuß gehen, Radfahren oder mit dem Bus fahren ist gesund und gut für die Natur.
Das wollen wir tun:
- Wir sorgen für sichere Wege.
- Wir wollen mehr Bäume und Schatten.
- Wir bauen Brunnen zum Trinken.
- Wir bauen Sitzbänke zum Ausruhen.
Bauen und Wohnen – Wohnen ist ein Grundrecht
Wohnen ist wichtig für alle Menschen
Eine Wohnung ist mehr als nur ein Dach über dem Kopf.
Wohnen heißt: sich sicher fühlen, zur Ruhe kommen, ein Zuhause haben.
Wir finden: Wohnen ist ein Grundrecht.
Wohnen darf nicht zu teuer sein
Viele Menschen finden keine günstige Wohnung.
Besonders Familien oder Menschen mit wenig Geld.
Das wollen wir tun:
- Wir kümmern uns um mehr günstige Wohnungen.
- Es gibt klare Regeln für Mieten.
- Wir wollen, dass es keine leeren Häuser gibt.
Hilfe für Menschen ohne Wohnung
Wer kein Zuhause hat, braucht zuerst eine Wohnung.
Erst dann kann man andere Probleme lösen.
Das wollen wir tun:
- Obdachlose Menschen sollen eine Wohnung bekommen.
- Sie sollen Hilfe bekommen, wenn sie möchten.
Wohnungen, die der Stadt gehören
Die Stadt kann selbst Wohnungen bauen oder verwalten.
Das finden wir wichtig.
Das wollen wir tun:
- Wir wollen mehr städtische Wohnungen.
- Es muss gerechte Mieten geben.
- Wir wollen gute Beratung für alle Mieter.
- Wir wollen Schutz vor Kündigung.
Bauen
Wir wollen bauen. Aber klug und mit Rück-Sicht auf die Natur und die Menschen.
Das heißt:
- Wir wollen nicht alles zubauen.
- Wir wollen Natur und Grünflächen erhalten.
- Wir wollen lieber alte Häuser gut nutzen.
Wir setzen uns für Umbau ein und wollen alte Häuser höher bauen.
Barrierefreies Bauen
Alle Menschen sollen gut wohnen können.
Auch Menschen mit Behinderung oder alte Menschen.
Das wollen wir tun:
- Wir sorgen für Wohnungen ohne Stufen.
- Wir bauen Wohnungen mit breiten Türen.
- Es muss Aufzüge im Haus geben.
- Wir wollen gute Wege rund ums Haus.
Lebendige Stadtteile
Wohnen ist mehr als nur eine Wohnung.
Das wollen wir tun:
- Spiel-Plätze bauen und pflegen.
- Grün-Flächen anlegen und pflegen.
- Für Einkaufs-Möglichkeiten in der Nähe der Wohnungen sorgen.
- Wir wollen Treff-Punkte für Nachbarn.
Nachhaltig und klimafreundlich bauen
Das wollen wir tun:
- Häuser sollen wenig Energie verbrauchen.
- Sie sollen gut gegen Kälte geschützt sein.
- Wir wollen Solar-Anlagen auf Dächern.
- Die Häuser sollen umwelt-freundlich gebaut werden.
Verkehr – Gut unterwegs in Bielefeld
Alle sollen gut an ihr Ziel kommen
Wir wollen, dass alle Menschen in Bielefeld gut unterwegs sein können.
Egal ob sie mit dem Bus, dem Fahrrad, zu Fuß oder mit dem Auto fahren.
Und zwar sicher, günstig und umweltfreundlich.
Mehr Busse und Bahnen
Wir wollen, dass mehr Menschen den Bus oder die Bahn nutzen.
Das wollen wir tun:
- Es sollen mehr Busse und Bahnen fahren.
- Es soll kurze Warte-zeiten geben.
- Die Fahrpläne sollen einfach sein.
- Wir wollen ein Sozialticket für 29 Euro.
Alle sollen sich das Busfahren leisten können.
Sicher zu Fuß gehen
Zu Fuß gehen ist gut für Gesundheit und die Natur.
Das wollen wir tun:
- Wir bauen sichere und breite Gehwege.
- Wir sorgen für gute Beleuchtung.
- Wir sorgen für mehr Zebrastreifen.
- Wir bauen gute Wege für Rollstühle und Kinderwagen.
Gute Wege für Fahrräder
Radfahren soll sicher und einfach sein.
Das wollen wir tun:
- Wir sorgen für sichere Fahrradwege.
- Wir wollen mehr Fahrradparkplätze.
- Wir wollen eine bessere Verbindung zwischen Stadtteilen.
- Wir wollen Schulstraßen. Kinder können dann sicher zur Schule radeln.
Auto – nur dort, wo es nötig ist
Autos brauchen viel Platz.
In der Stadt soll weniger Autoverkehr sein.
Das ist gut für die Natur und die Gesundheit.
Das wollen wir tun:
- Wir wollen Tempo 30 in Wohngebieten.
- Wir möchten weniger Durchgangs-verkehr.
- Wir wollen Parkplätze für Pflegekräfte und Handwerker.
- Wir wollen bessere Alternativen zum Auto.
Gute Ideen für die Zukunft
Wir denken weiter:
- Wir wollen Seilbahnen in der Stadt testen.
- Wir wollen neue Buslinien planen.
- Wir wollen mehr Ladestationen für E-Autos.
- Wir wollen gute Lösungen für Dörfer und Randgebiete.
Verkehr für alle
Das wollen wir tun:
- Wir wollen barrierefreie Haltestellen.
- Es soll Infos in einfacher Sprache geben.
Alle sollen gut und selbstständig unterwegs sein können.
Bildung, Kinder, Jugend und Familie – Gute Chancen für alle
Alle Kinder sollen gut lernen können
Egal wo sie wohnen.
Egal wie viel Geld ihre Familie hat.
Egal woher sie kommen.
Gute Kindergärten für alle Kinder
Das wollen wir tun:
- Es soll mehr Kindergarten-Plätze geben.
- Wir möchten kleine Gruppen.
- Die Mitarbeiter im Kindergarten sollen gut ausgebildet sein.
- Wir wollen keine langen Wartezeiten.
- Kindergarten sollen nah an der Wohnung sein.
- Sie sollen sicher und barriere-frei sein.
Gute Schulen mit Zeit und Platz
Das wollen wir tun:
- Wir möchten moderne Schulen.
- Sie sollen eine gute Ausstattung haben.
- Wir möchten mehr Räume.
- Kinder sollen den ganzen Tag betreut werden können.
- Es soll Mittagessen geben.
- Wir wollen Schulen, die Inklusion gut umsetzen.
Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche
Lernen findet nicht nur in der Schule statt.
Das wollen wir tun:
- Wir wollen Jugendzentren.
- Es soll Sport- und Musikangebote geben.
- Wir setzen uns für kreative Projekte ein.
- Wir wollen Treffpunkte in den Stadtteilen.
Kinder und Jugendliche sollen sich ausprobieren dürfen.
Eltern brauchen Unterstützung
Familien leisten viel.
Wir wollen sie unterstützen mit:
- Beratung.
- Elternkursen.
- Angeboten in der Nähe.
- Hilfe bei Behörden.
Starke Kinderrechte
Kinder haben Rechte – auch in der Stadtpolitik.
Das wollen wir tun:
- Wir fordern Beteiligung von Kindern bei Entscheidungen.
- Wir wollen Kinderbeauftragte in der Verwaltung.
- Wir wollen Schutz vor Gewalt und Ausgrenzung.
Jugend braucht Stimme
Junge Menschen sollen mitreden können.
Das wollen wir tun:
- Wir wollen Jugendparlamente.
- Es sollen Projekte von Jugendlichen unterstützt werden.
- Wir wollen, dass alle Jugendlichen mitmachen können in der Stadtplanung.
Gute Übergänge ins Berufsleben
Der Start ins Arbeitsleben ist nicht immer leicht.
Das wollen wir tun:
- Wir brauchen gute Berufsberatung.
- Es sollen alle Praktika und Projekte ab der Mittelstufe machen können.
- Wir wollen Hilfe geben beim Übergang in Ausbildung oder Studium.
Bildung für alle – ein Leben lang
Auch Erwachsene sollen lernen können.
Wir unterstützen:
- Volkshochschule.
- berufliche Weiterbildung.
- einfache Sprache und digitale Angebote.
Klimaschutz und Umwelt – Bielefeld soll grün bleiben
Klimaschutz ist wichtig für alle
Das Klima verändert sich.
Es wird heißer, es gibt mehr Unwetter.
Das ist gefährlich – für Menschen, Tiere und Pflanzen.
Wir wollen Bielefeld klima-freundlich machen.
Weniger CO₂ – für eine bessere Zukunft
CO₂ ist ein Gas.
Man kann es nicht sehen und nicht riechen.
CO₂ entsteht zum Beispiel, wenn wir:
• mit dem Auto fahren,
• mit Öl oder Gas heizen,
• oder Dinge verbrennen.
Pflanzen und Bäume brauchen CO₂ zum Wachsen.
Aber: Zu viel CO₂ ist schlecht fürs Klima.
Wenn zu viel CO₂ in der Luft ist,
wird die Erde wärmer.
Das nennt man: Klimawandel.
Der Klimawandel gefährdet Menschen, Tiere und Pflanzen.
Das wollen wir tun:
- Wir wollen mehr Busse, Bahnen und Fahrräder in der Stadt.
- Wir wollen Energie aus Sonne und Wind.
- Wir wollen Häusern, die gut geschützt sind vor Kälte.
- Wir wollen weniger Autos in der Stadt.
Mehr Bäume, mehr Schatten, mehr Wasser
Bei Hitze brauchen wir kühle Orte.
Das wollen wir tun:
- Wir pflanzen viele neue Bäume.
- Wir schaffen Plätze mit Schatten und Wasser.
- Wir wollen grüne Dächer und Fassaden
- Wir bauen Brunnen und Trinkwasserstellen.
Weniger Müll – mehr Wiederverwendung
Wir sagen: Reparieren statt Wegwerfen!
Wir wollen:
- Gebraucht-Kaufhäuser für gebrauchte Dinge.
- Geld für Reparaturen.
- Weniger Müll in Schulen, Büros und Geschäften.
Tiere und Natur schützen
Wir setzen uns ein für:
- mehr Blumenwiesen.
- saubere Luft.
- Lebensräume für Insekten und Vögel.
- Wälder und Parks.
Wasser ist Leben
Wir wollen:
- saubere Bäche und Teiche.
- Wir wollen, dass es keine Überschwemmungen gibt bei starkem Regen.
- Wir wollen Schutz für Grundwasser und Trinkwasser.
Klima und Soziales gehören zusammen
Klimaschutz soll für alle möglich sein.
Deshalb fordern wir:
- Gerechte Energiepreise.
- Unterstützung für Menschen mit wenig Geld.
- Hilfe, damit Menschen klima-freundlich wohnen können.
Gleichstellung – Alle Menschen sollen gleich behandelt werden
Gleichstellung heißt: alle Menschen haben die gleichen Rechte.
Frauen. Männer. Queere Menschen.
Alle Menschen sollen frei leben können.
Ohne Diskriminierung. Ohne Gewalt. Mit den gleichen Chancen.
Frauen stärken
Frauen haben oft weniger Geld, weniger Schutz und weniger Macht.
Das wollen wir ändern.
Das wollen wir tun:
- Wir fordern gleiche Löhne für gleiche Arbeit.
- Wir wollen mehr Frauen in wichtigen Ämtern.
- Wir schaffen sichere Räume und Schutz vor Gewalt.
Gegen Gewalt an Frauen und queere Menschen
Wir sagen: Niemand darf Angst haben.
Das wollen wir tun:
- Wir wollen mehr Frauenhäuser.
- Wir möchten bessere Beratung.
- Wir wollen Schutzräume für queere Menschen.
- Die Polizei und die Beratungsstellen sollen gut zusammen arbeiten.
Sichere Orte für queere Menschen
LSBTIQ* steht für viele verschiedene Lebensweisen.
Diese Menschen sollen sich in Bielefeld wohlfühlen.
Das wollen wir tun:
- Wir wollen mehr Sichtbarkeit von queeren Themen.
- Wir wollen Treffpunkte und Beratungsangebote.
- Wir wollen Hilfe bei Diskriminierung und Ausgrenzung.
Rechte für alle – ohne Ausnahme
Wir fordern:
- Anerkennung von Regenbogenfamilien.
- faire Behandlung bei Behörden.
- offene Toiletten für alle Geschlechter.
Wir wollen eine Stadt für alle
Egal, wie du lebst oder wen du liebst:
In Bielefeld sollst du sicher, sichtbar und willkommen sein.
Wirtschaft und Arbeit – Für gute Arbeit und eine starke Stadt
Wirtschaft ist wichtig für Bielefeld
Wenn die Wirtschaft gut läuft,
gibt es mehr Arbeitsplätze.
Es gibt mehr Geld für die Stadt
und mehr soziale Sicherheit für alle.
Wirtschaftswachstum heißt:
Die Wirtschaft wird größer.
Das bedeutet:
• Firmen stellen mehr her.
• Es wird mehr verkauft.
• Menschen verdienen mehr Geld.
Wenn die Wirtschaft wächst,
gibt es oft:
• mehr Arbeit,
• mehr Steuern,
• mehr Geld für Schulen, Straßen oder Krankenhäuser.
Aber:
Mehr Wachstum heißt auch oft:
• mehr Energie wird verbraucht,
• mehr Müll entsteht,
• die Umwelt wird belastet.
Deshalb sagen wir:
Wachstum ist gut, aber es muss auch gerecht und umweltfreundlich sein.
Wir wollen eine gerechte Wirtschaft
Das wollen wir tun:
- Wir wollen gute Arbeitsbedingungen für alle Menschen.
- Die Löhne sollen gerecht sein.
- Wir wollen Chancen für alle Menschen.
Platz besser nutzen
Es gibt viele leerstehende Gebäude in Bielefeld.
Wir wollen:
- sie besser nutzen,
- dort neue Geschäfte, soziale Projekte oder Büros möglich machen.
Ausbildung und Fachkräfte sichern
Viele Betriebe suchen Menschen für die Arbeit.
Wir wollen:
- bessere Zusammenarbeit zwischen Schulen, Firmen und Stadt.
- Unterstützung für Jugendliche beim Berufseinstieg.
- Gute Ausbildung für soziale, handwerkliche und neue Berufe.
Arbeit für alle
Alle Menschen sollen eine Chance bekommen.
Auch wenn sie:
- eine Behinderung haben,
- eine Migrationsgeschichte haben,
- keinen Schulabschluss haben.
Wir setzen uns ein für inklusive Arbeitsplätze.
Nachhaltig wirtschaften
Nachhaltigkeit bedeutet:
So leben und handeln,dass die Welt auch in Zukunft gut bleibt.
Das heißt:
• Wir schützen die Natur.
• Wir verschwenden keine Dinge.
• Wir denken an die Menschen von morgen.
Zum Beispiel:
• Wir sparen Strom und Wasser.
• Wir werfen weniger Essen weg.
• Wir benutzen Dinge länger.
• Wir pflanzen Bäume statt sie nur zu fällen.
Nachhaltigkeit bedeutet auch:
• Alle Menschen sollen gut leben können –
heute und in der Zukunft.
Nachhaltig wirtschaften ist zum Beispiel:
- Dinge reparieren statt wegwerfen,
- In der Nähe Dinge einkaufen.
Das wollen wir tun:
- Wir unterstützen Gebraucht-Kaufhäuser.
- Wir unterstützen nachhaltige Firmen.
- Wir unterstützen Kreislaufwirtschaft.
Kreislaufwirtschaft bedeutet:
Dinge werden wiederverwendet,statt sie wegzuwerfen.
Starke Stadtteile und Innenstadt
Das wollen wir tun:
- Wir unterstützen kleine Läden und Handwerk im Stadtteil.
- Wir setzen uns für neue Ideen in der Innenstadt ein.
- Wir wollen Treffpunkte und Märkte.
- Wir unterstützen Pop-up-Projekte.
- Ein Pop-up-Projekt ist ein Projekt,
das nur für kurze Zeit da ist.
Beispiele für Pop-up-Projekte:
– Ein kleiner Laden in einem leerstehenden Raum
– Ein Café nur für den Sommer
– Ein Kunst-Projekt auf einem freien Platz
– Ein Spielplatz auf einem Parkplatz – nur für ein Wochenende
Gute Ideen fördern
Wir wollen:
- junge Firmen und soziale Unternehmen unterstützen.
- Beratung, Fördermittel und Netzwerke anbieten.
Bielefeld als Wanderstadt stärken
Wir fördern auch den Tourismus.
Das wollen wir dafür tun:
- Wir wollen bessere Wanderwege schaffen.
- Es soll gute Infos und Wegweiser geben.
- Wir wollen die Zusammenarbeit mit Hotels und Gaststätten.
Sicherheit, Sauberkeit und Lebensqualität – Damit sich alle wohlfühlen
Bielefeld soll sauber, sicher und freundlich sein
Menschen sollen sich in ihrer Stadt wohl und sicher fühlen.
Egal, ob am Tag oder am Abend, ob in der Innenstadt oder im Stadtteil.
Das geht nur mit guter Zusammenarbeit und klugen Ideen.
Mehr Sauberkeit in der Stadt
Das wollen wir tun:
- Wir wollen mehr öffentliche Mülleimer.
- Wir wollen bessere Reinigung von Straßen und Plätzen.
- Wir wollen saubere Toiletten.
- Wir wollen weniger Müll, zum Beispiel bei Veranstaltungen.
Sicherheit durch Miteinander
Alle Menschen in der Stadt sollen sich sicher fühlen.
Das wollen wir tun:
- Wir wollen mehr Licht an dunklen Orten.
- Wir wollen saubere und gepflegte Plätze.
- Wir wollen Hilfe und Ansprechpersonen vor Ort.
- Wir wollen Sozial-arbeit statt nur Kontrolle.
Gegen Angsträume
Manche Orte wirken unsicher, besonders für Frauen oder Jugendliche.
Wir wollen:
- Stadtteile gemeinsam mit den Menschen verbessern.
- Gut sichtbare Wege.
- Sichere Haltestellen und Unterführungen.
Weniger Werbung – mehr Lebensqualität
Große Werbeflächen nehmen Platz weg und machen die Stadt unruhig.
Wir wollen:
- weniger Werbung in der Stadt.
- Stattdessen: mehr Kunst, Infos und Grünflächen.
Toiletten für alle
Wir setzen uns ein für:
- mehr öffentliche Toiletten.
- Saubere Anlagen.
- Toiletten für alle Menschen. Für Menschen mit Behinderung. Für Menschen ohne Behinderung.
- Kostenfreie Nutzung an wichtigen Orten.
Alle sollen mitreden können
Was für mehr Lebensqualität gebraucht wird,
wissen die Menschen vor Ort am besten.
Deshalb wollen wir sie fragen und mitbestimmen lassen.
Kultur für alle – Bielefeld soll bunt und lebendig sein
Kultur ist wichtig
Kultur bedeutet:
Theater, Musik, Museen, Kunst, Feste, Clubs und vieles mehr.
Kultur verbindet Menschen.
Kultur macht Spaß, regt zum Nachdenken an und bringt neue Ideen.
Kultur für alle Menschen
Das wollen wir tun:
- Wir wollen, dass Kultur in einfacher Sprache erklärt wird.
- Wir wollen, dass Menschen mit wenig Geld dabei sein können.
- Wir wollen, dass Kulturorte barriere-frei sind.
- Wir wollen, dass alle mitmachen können. Egal, woher sie kommen.
Große Kultur und freie Szene
In Bielefeld gibt es bekannte Kulturorte:
zum Beispiel das Theater oder die Kunsthalle.
Es gibt aber auch viele kleine Kulturgruppen,
Bands, Initiativen oder Projekte im Stadtteil.
Wir finden: Beides ist wichtig und soll gefördert werden.
Mehr Räume für Kultur
Viele Gruppen suchen Proberäume, Bühnen oder Ateliers.
Das wollen wir tun:
- Es sollen leere Räume genutzt werden.
- Wir wollen gerechte Mieten.
- Wir wollen Unterstützung durch die Stadt.
Kulturhäuser stärken
Ein Kulturhaus ist ein Ort,
an dem Menschen sich treffen, kreativ sind und Neues lernen.
Wir wollen:
- mehr Geld für Personal und Ausstattung.
- neue Kulturhäuser in Stadtteilen.
- Zusammenarbeit mit Schulen, Kitas und Nachbarschaften.
Kunst auf der Straße
Kunst soll nicht nur im Museum sein.
Wir wollen:
- Kunstkästen mit wechselnden Ausstellungen in der Stadt,
- Kunstausstellungen in Schaufenstern oder an Haltestellen.
Kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche
Alle Kinder sollen bei Kunst und Musik mitmachen können.
Das wollen wir tun:
- Wir wollen günstige Kurse an der städtischen Musik- und Kunstschule.
- Wir wollen kreative Angebote unterstützen. In Kindergärten, Schulen und Jugendzentren.
- Wir wollen Projekten fördern, zum Beispiel Tanz, Rap oder Malerei.
Keine Tanzsteuer
In Bielefeld wird manchmal Geld verlangt,
wenn Menschen bei Musik tanzen – das nennt man Tanzsteuer.
Wir finden: Das ist unfair.
Deshalb sagen wir: Tanzsteuer abschaffen!
Tierschutz – Tiere brauchen unsere Hilfe
Tiere haben Rechte
Tiere sollen gut leben können.
Sie sollen geschützt werden. Auch in der Stadt.
Das ist unsere Aufgabe.
Tierschutz ist wichtig für die Stadt
Zum Beispiel bei:
- Tierheimen,
- Stadttauben,
- Haustieren,
- Bildung über Tiere in Schulen.
Wir sagen: Tierschutz muss ernst genommen werden.
Er gehört in die Politik, zum Beispiel in den Stadtrat.
Kinder und Jugendliche sollen mehr über Tiere lernen.
Dafür wollen wir gute Angebote in Schulen und Freizeitgruppen.
Der Tierpark Olderdissen bleibt kostenlos.
Alle Menschen sollen ihn besuchen können.
Was wir bei den Stadttauben fordern
Das jetzige Konzept der Stadt ist schlecht.
Wir finden:
Es hilft den Tieren nicht und ist nicht sicher.
Deshalb sagen wir:
- Keine Medikamente wie Ovistop, die anderen Tieren schaden können.
- Keine Hungerkuren für Tauben. Das ist Tierquälerei.
- Keine Verdrängung von Ehrenamtlichen, die sich gut auskennen.
Wir wollen stattdessen:
- Mehr betreute Taubenschläge – wie in Augsburg.
Dort können Tauben in Ruhe leben und besser versorgt werden. - Mehr Zusammenarbeit mit Tierschutz-Gruppen.
- Gute Daten: Wie viele Tauben gibt es wirklich? Wo gibt es Probleme?
Böller-Verbot zum Jahreswechsel
Silvester ist für viele Menschen schön.
Aber für andere ist es gefährlich:
- Es gibt Lärm, Schmutz und Verletzungen.
- Tiere haben Angst.
- Die Luft wird schlecht.
Wir wollen deshalb:
- An manchen Orten Böller verbieten, zum Beispiel:
an Krankenhäusern, Pflegeheimen oder in engen Stadtteilen. - Mehr Infos über sichere und umweltfreundliche Alternativen,
z. B. Lichtshows statt Knallerei. - Aufklärung und freiwillige Aktionen statt Strafen.
Hundefreilaufflächen verbessern
Hunde brauchen Platz zum Spielen.
Aber nicht überall können sie frei laufen.
Das wollen wir tun:
- Wir prüfen, ob es genug Freilaufflächen gibt.
- Wir wollen neue Flächen in Stadtteilen ohne Angebote.
- Wir wollen gute Ausstattung: Wasserstellen, Bänke, Schattenplätze.
- Wir wollen klare Regeln und Schilder, damit es keinen Streit gibt.
- Wir wollen freiwillige Helfer für Pflege und Infos unterstützen.