Pablo Bieder

Pablo Bieder

Alter und Beruf: 34, Ingenieur

Warum Lokaldemokratie?

Ich bin seit 2013 politisch aktiv. Ich war in der laufenden Ratswahlperiode als stellvertretendes beratendes Mitglied im Bürgerausschuss und als beratendes Mitglied im Digitalisierungsausschuss tätig. In dieser Zeit habe ich gelernt, wie erfüllend es ist, Politik auf kommunaler Ebene zu betreiben. Dort nämlich, wo Lösungen für konkrete Probleme gesucht werden und Erfolge schnell messbar sind.

Bei den Lokaldemokrat*innen habe ich das große Glück, auf Gleichgesinnte gestoßen zu sein, die sich eine ebenso fortschrittliche, eine menschliche Politik wünschen und bereit sind, sich dafür zu engagieren. Deshalb habe ich für die LiB entschieden.

Meine Themen:

Energiewende, Verkehrswende und Digitalisierung

Ich möchte die Energiewende in Bielefeld vorantreiben. Neben den klimapolitischen Gründen bin ich überzeugt, dass der Umstieg auf erneuerbare Energien und Sektorkopplung ein Schlüssel zu einer modernen und nachhaltigen Wirtschaft ist, nicht nur nach ökologischem, sondern auch nach sozialem Verständnis.

Auch in Bielefeld können wir vom Wandel profitieren, doch dazu müssen wir weiter und größer denken, als bisher: Bürgerprojekte anstoßen, Forschung und Entwicklung fördern, Wirtschaftszweige ansiedeln.

Im selben Maße will ich auch die Verkehrswende in Bielefeld umsetzen. Das bisherige Modell mit dem Automobil als Hauptlastträger hat ausgedient. Der notwendige Wandel erfolgt ebenfalls nicht nur aus klimapolitischen Gründen; auch Verkehrssicherheit, Lärmbelastung, Luftreinhaltung und fehlende Bauflächen z.B. für Wohnflächen, Parks und Bildungseinrichtungen stellen ein Problem dar, das gelöst werden will.

Daher lautet der Plan: mehr kommunale und regionale Angebote für Rad und ÖPNV generieren, den Autoverkehr dadurch reduzieren und den übrigen elektrifizieren.

Die Digitalisierung der städtischen Verwaltung und öffentlicher Einrichtungen leistet einen direkten Beitrag zu Transparenz und Barrierefreiheit. Das verkürzt die Bearbeitungsdauer und macht uns das Leben leichter. Die Grundlagen dafür haben wir mit dem Digitalisierungsausschuss durch Einführung von E-Payment und der Etablierung der Open-Data-Government-Plattform bereits geschaffen. Nun will ich daran arbeiten, dass wir darauf aufbauen und den Prozess fortsetzen. Ämterdienstleistungen müssen auch in digitaler Form zur Verfügung stehen können.

Doch auch in der Politik kann eine Digitalisierung zu Transparenz beitragen und somit Vertrauen schaffen. Daher werde ich mich dafür einsetzen, Ratssitzungen live zu streamen. Dadurch können alle Bürger*innen die Entscheidungen der Parteien und Politiker*innen besser nachvollziehen.

Was ich sonst so mache:

Ich bin seit meinem Masterabschluss in „Mechatronische Systeme“ an der Hochschule OWL als Entwicklungs-Ingenieur tätig.

Meine Freizeit verbringe ich mit Lesen, Gitarre spielen, Bouldern und Gärtnern.